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6. Juli 2019
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Himmelsbeobachtungen ab 22 Uhr
(bei klarem Wetter)

 

Sternwarte

Standort

Mit ihrer Lage im Vogelsberg liegt die Sternwarte zental in Hessen und damit auch zentral in Deutschland. Große Städte sind in Reichweite und dennoch bietet die Region einen klaren und dunklen Himmel. Die relative geringe Besiedlungsdichte sorgt für wenig "Lichtverschmutzung". Weiter wirkt sich die höhere Lage der Sternwarte mit ca. 450 Meter positiv aus. Das Terrain liegt in einer leichten Senke, so dass starke Winde gemildert und horizontnahe Lichtglocken abgeschirmt werden. Im Gegensatz zu landläufigen Meinungen bildet sich in dieser Senke sehr selten Nebel oder herrscht eine überdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit.
Am 13. Dezember 2009 wurde die bisher (seit 2008) tiefste Temperatur von - 30°C gemessen, die höchste Tiefstemperatur betrug im Sommer 2010 +27°C !

(Aufnahme: Hubert Winter)

(Aufnahme: Roland Herrmann)

Gebäude & Instrumente

Auf dem großzügigen Geländer der Sternwarte befinden sich drei Gebäude. Das Seminargebäude, die "Kuppel" und das Flachdachgebäude.

Das Seminargebäude bietet für zahlreiche Besucher Platz für Vorträge und Ausstellungen. Weitere Räumlichkeiten, wie Duschen, Toiletten und eine komplett ausgestattete Küche stehen den Vereinsmitgliedern und den Gästen zur Verfügung. Das Seminargebäude kann nach Anmeldung von Astro-Campern genutzt werden. Interessenten erhalten bei ihrer Anreise einen Schlüssel.

Das Hauptinstrument des Observatoriums befindet sich in der Kuppel, welche mit ihrem weißen, halbkugelförmigen Dach schon weithin erkennbar ist. Bei der Kuppel handelt es sich um einen gemauerten Unterbau auf welchem eine halbkugelförmige Holzkonstruktion ruht. Der Kuppeldurchmesser beträgt 4 Meter.

 

Das Hauptinstrument der Sternenwelt ist ein 20 Zoll (0,5 Meter) Cassegrain der Fa. Astrooptik. Mit einer Brennweite von 5 Metern erreicht es damit ein Öffnungsverhältnis von 1:10. Derzeit arbeitet Philip Keller, Inhaber von Astrooptik, an einem Reducer für den Cassegrain, welcher die Brennweite, korrigiert, verkürzt um das Einsatzgebiet für die Astrofotografie zu steigern.

 

Zur Erstanschaffung der Sternwarte gehört auch das 24 Zoll (0,6 Meter) Dobson-Teleskop. Es handelt sich hierbei um das größte Teleskop der Sternenwelt, ist jedoch ausschließlich für die visuelle Beobachtung verwendbar. Ein Blick durch dieses Newtontleskop zeigt atemberaubende Details an Galaxien, Sternhaufen und den Planeten. Mit dabei ist immer eine "Himmelsleiter".

Neben den Hauptinstruementen zieren zahlreiche Montierungen und kleinere Instrumente die Sternwartengebäude. Diese sind teilweise Dauerleihgaben befreundeter Sternwarten (Sternwarte Wetterau) oder Instrumente der Vereinsmitglieder, die hier ein neues Zuhause gefunden haben. Zur Zeit befindet sich das ehemalige Instrument (8 Zoll E. ALt Newton) samt Montierung (Alt AD6) der Schulsternwarte der Theo Koch Schule aus Grünberg zur Aufarbeitung in unserem Hause. Nach der Fertigstellung wird dies eingesetzt. Wir bedanken uns herzlich für diese großzügige Schenkung an dieser Stelle.

(ALt AD6 Montierung mit Kleininstrument und CCD-Kamera. Im Hintergrund: Knopf MK70 Montierung mit 6 Zoll TMB Apochromat).

 

 

 

 

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